"Der Weg ist das Ziel". Dieses Zitat hat bestimmt jede(r) von euch schon mal gehört. In meinem "Suchenden" Lebensabschnitt, wie ich ihn aus der Rückschau beschönigend nenne; bin ich abgehoben mit unzähligen Plänen und Zielen im Kopf. Da war aber nicht ein Gedanke an einen Weg, geschweige denn an eine Landung. Ich fuhr volles Risiko: Stur mit dem Kopf durch die Wand! Nach turbulentem, auf den ersten Blick auch erfolgreichem Flug, neigte sich meine Kraft aber dem Ende zu. Erst wenige Sekunden vor dem Aufprall wurde mir klar, was geschehen war: Die ganzen Jahre erschienen so wunderbar und ich wog mich in Sicherheit. Nichts und niemand konnte mich aufhalten. So dachte ich. Bis zu jenem besonderen Tag im Juli 2012. Als aus dem "Nichts" sich dieses für mich unbekannte Gefühl auf meine Brust setzte. Ich begriff sofort, doch die Reue kam zu spät: Lügen, Egoismus, Wollust, Erwartung, Alkohol, Spielsucht, das viele Geld, Stress, Faulheit, schlechte Ernährung. All dies kam plötzlich aus mir hervor um mich aufzuhalten. Die Lüge, in der ich lebte, war von nun an aufgedeckt und das Leben zeigte mir gnadenlos meinen Spiegel. Es gab kein Zurück mehr. Ich besaß augenscheinlich alles und doch - ab diesem Moment - war nichts mehr von mir übrig. Angst schlang sich um meinen Hals. Ich glaubte zu ersticken. Meine Seele war eingetrocknet und der „Sensenmann“ klopfte eindringlich an meine innere Tür. Nun wusste ich, was das Wort ‚Hölle’ heißt. Suizid war ab diesem Zeitpunkt der einzig mögliche Gedanke. Ich wehrte mich. Und der Kampf ging über 6 Monate, die ich nur noch zu Hause und bei meinen Eltern verbringen konnte. Und diese brachten alle nur erdenklichen Energiereserven für ihren Sohn auf. Der 26- jährige schlief wieder zwischen Mama und Papa im Bett wie als kleiner Bub. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass mir das Leben eine weitere Chance schenken könnte, wenn ich bereit wäre mich zu ändern. Ich drehte mich um 180 Grad und richtete meinen Fokus nun nach Innen. Es war gar nicht schwer. Der Weg war vorgegeben, denn das Gegenteil hatte ich mir ja selbst lange genug vorgelebt, besser gesagt, vorgelogen. Von nun an sah ich meine Vergangenheit durchaus positiv, integrierte diesen ‚Schatten’ und lernte so diese "wilde Zeit" zu akzeptieren und zu verarbeiten.

Die Idee "Lifelines-Seminar" ins Leben zu rufen fand zu mir im November 2014. An einem Abend in der Sauna des Fitnessstudios in Eging am See kam dieser Gedanke wie aus heiterem Himmel. Danach ging es Schlag auf Schlag. Und nach nun knapp einem Jahr ist es soweit: Die nötigen Bausteine sind gesetzt. Das Projekt steht. Enormer geistiger Einsatz bleibt erforderlich, um den Seminarteilnehmern bald qualifizierte Informationen – transparent für jedermann/frau - vermitteln zu können. Ich bin bestens gewappnet und freue mich auf eine erfolgreiche Lifelines-Zeit.

Leben=Information=Kommunikation=Liebe

 

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