Wer nähmlich mit h schreibt, ist dämlich!? Wie mir scheint, kommen einige fehlerlose "Grammatikgenies" beim lesen gar nicht dazu, den Inhalt aufzunehmen. Sie beschränken sich auf die Korrektur, um sich dann an den falsch gesetzten Kommas aufzugeilen! Tja wieder mal sinnbildlich; An der Oberfläche immer schön nach Blumen duften und zugleich den Arsch nicht richtig abwischen.
An alle Legastheniker und wunderbaren Menschen mit Rechtschreibschwächen, schämt euch bloß nicht dafür. Diejenigen die verstehen wollen, verstehen euch auch und das worauf es tatsächlich ankommt, wird immer zwischen und manchmal sogar hinter den Zeilen "stehen"


Stocksauer auf mich bin ich, wenn mir wieder klar wird, wieviel Dusel ich grundsätzlich habe und wie unzufrieden ich doch manchmal bin. Glück haben bedeutet noch lange nicht, glücklich zu sein. Viel zu schnell vergisst man, dass man im Schlaraffenland lebt und halbwegs gesund ist. Gestern traf ich auf eine Frau und wir unterhielten uns rasch sehr vertraulich. Dankbarkeit ist Grundsatz in ihrem Leben, obwohl sie weiß, dass ihr Sohn nicht mehr lange zu leben hat. Ich musste mehrmals Schlucken, als sie mir näher davon erzählte. Eine Begegnung mit tiefer Verbundenheit, die mir deutlicher zeigt, wo die Messlatte für Dankbarkeit hängt.


Manche mögen mich nicht. Gleich was ich tue, sie verurteilen mich und sehen nur meine Fehler. Was ich wissen muss ist, dass es dabei nicht so sehr um mich geht. Sie selber fühlen sich unvollständig und oft auch wertlos, aber das sagen sie natürlich nicht laut. Unzufriedene Menschen freuen sich nun mal über den Schaden eines anderen. Traurig aber irgendwie auch nachvollziehbar.
Grundsätzlich denke ich, dass der grösste "Fehler" ist, nach dem Grundsatz zu leben, bloß keinen Fehler machen. Der Versuch ist einst heillig gesprochen worden und das Scheitern ist heute so quasi verboten! Deshalb ruhig gegen den Strom schwimmen und wieder mehr Mut zum Scheitern haben.


Zu viele Jahre habe ich damit vergeudet, meinem Umfeld das zu sagen, was es hören will. Anfangs war es hart, Gedanken und Worte in Einklang zu bringen. Perfektion ist dabei ausgeschlossen, aber darum geht es auch nicht. Lieber ein echtes Leben mit all diesen Fehlern, als ein Leben, welches überhaupt keines ist. Früher hatte ich Angst vor Konfrontation, Reibung oder Auseinandersetzungen. Heute weiß ich, dass Gegenwind zwar schwierig sein kann, aber auch unheimlich stark macht


Ein echter Freund, steht mir nicht immer zur Seite!
Er ist kein Ja-sager! Er hinterfrägt mich und auch ein deutliches Nein scheut er keinesfalls. Er ist nicht abhänig von mir. Manchmal distanziert er sich sogar und lässt mich alleine. Damit ich nachdenke und mich besinne. Wenn nicht, tritt er mir auch schon mal in den Arsch.
Er geht voraus und zeigt mir den Weg und genau so, lässt er ihn sich von mir zeigen. Wie weit er auch entfernt ist, ich weiß er ist da. Einen Freund, kann man nicht verlieren - Freundschaft ist ewig. Wirklich beruhigend, dass es diese Menschen gibt. Was bewegt schon mehr, als zu tragen und sich im selbigen Moment getragen zu fühlen.


Alle die nach Erfolg streben sind Loser! Erfolgreich wird man nämlich nicht. Erfolgreich ist man und zwar dann, wenn ganz groß die Zufriedenheit aus den Augen funkelt. Ziele brauchen wir dazu nicht, es heißt nicht umsonst, glücklich ist man ausschließlich wunschlos. Warum und wozu dieser ständige Vergleich, der diesen Mangelzustand und die Erwartung in uns hervorruft?! Wo ist er nur hin, der olympische Gedanke? "Nur" dabei sein, scheint heutzutage nichts wert. Es ist unwichtig zu gewinnen, denn nur ein guter Verlierer ist ein echter Gewinner. Jeder ist wie er ist und auf seine Weise ein Wunder. Wer die Akzeptanz aufbringt und dem Ruf des eigenen Herzens folgt, wird ganz sicher von Niemanden überholt werden


Heute ist Weiberroas und die Mädels zeigen den Burschen mal wieder wo es lang geht. Er ist sinnbildlich, dieser Brauch und eine Art süße Rache der Frau, für die vielen Jahre der Unterdrückung, in denen wirklich kein "SCHWANZ" etwas von Geschlechtergleichstellung wissen wollte.
Die Emanzipation schreitet voran und die Weiblichkeit hat längst begriffen, Fähigkeiten des Mannes in sich zu übernehmen. Unabhänig und kraftvoll, schon irgendwie attraktiv, diese tonangebenden, dominanten Geschöpfe.
Das Männliche hingegen schläft sozusagen und schämt sich, die weibliche sensible Seite in sich zu entdecken. Wir haben Angst, uns fallen zu lassen oder gar zu weinen, obwohl es die Verletzlichkeit ist, an der es uns fehlt. Irgendwann wird es keinem mehr peinlich sein, schwach zu sein und dann, ja dann erst, wird Frieden sein


Oft wissen wir nicht, was wir wollen aber wir wollen immer das, was wir bereits kennen. Die Gewohnheit ist unser Problem. Sicherlich, Regelmäßigkeiten gehören dazu, aber Alltag ist ein Gefühl und dieses braucht wirklich kein "Schwein"! Viele Menschen merken nicht, dass ihr Leben nur noch einem oberflächlichem Dasein gleicht. Wenig Entwicklung, keine Freude und scheinbar eine verlorene Seele. Wirklich zu Leben heisst spontan, aktiv und kreativ zu sein. Veränderung und die Lust auf Neues sind unsere "Waffen" gegen diese traurige Langeweile. Eines Tages werden wir alt sein und ich bin sicher, am Ende wünschten wir, wir wären in vielen Situationen mutiger gewesen.


Falls du mal wieder ein Date hast oder sonst auf einen Menschen triffst! Sei authentisch, nimm deine Maske runter und steh zu deinen Schwächen ebenso wie du zu deinen Stärken. Lass es, dich besonders aufzudonnern und deine beste Seite zu zeigen. Perfekt zu scheinen ist eine Lüge und wird immer das Gegenteil von echt sein! Vertrauen entsteht durch Ehrlichkeit und nur wenn keine Schauspieler aufeinander treffen, kann es Liebe sein.


Schlaue Menschen erkennt man auf den ersten Blick. Nicht die perfekte Frisur oder Markenklamotten geben Aufschluss darüber. Ebenso nicht, die Fülle des Bankkontos oder die Pferdestärke unter der Haube. Auch ein sogenannter Intelligenz Quotient, hat damit rein gar nichts zu tun. Schlaue Menschen zeichnet nur eines aus. Sie lieben und lachen. Liebe ist, dem Nächsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und sich darin zu sonnen. Soziale Fähigkeiten, respektvoller Umgang miteinander, das ist es, was unsere Welt in Zeiten von Clowns und Trumps am meissten braucht.


Mal ganz ehrlich und unter vier Augen! Macht es dir eigentlich Freude, ständig der Esel für andere zu sein?! Dich ausnutzen und benutzen zu lassen, wie eine "Hure", die augenscheinlich keinen Ausweg hat!? Hast du dieses "Gutmenschen" Dasein immer noch nicht satt?! Es immer allen Recht machen, um dich selber zu vergessen! Stets in Angst, mit der Clown-Maske das Haus verlassen, damit ja Niemand merkt, wie es um dein Selbstwertgefühl steht. Als unsichtbare, einsame, graue Maus in dieser einzigartigen Welt voller Möglichkeiten, Farben und Musik. Ich frage dich, was bildest du dir ein, dich so klein zu machen? Denkst du vielleicht, die Welt braucht dich nicht? Wer sagt dir das? Ich sage dir und ich spreche in "Gottes" Namen; "Verfickt" nochmal, steh endlich auf und vor allem ein für dich. Lerne und fühle, wie es ist, gesehen zu sein. Habe Mut zur Veränderung und du wirst dich schon bald wieder spiegeln können.


"Das wichtigste im Leben ist nicht die Gesundheit!" Ist das Leben vorbei, wenn einem eine Diagnose ohne Vorwarnung ins Gesicht schlägt? Krank zu sein, heisst übersetzt schwach zu sein. Ich frage mich, ob beispielsweise Krebskranke wirklich schwach sind?! Oder ob es nicht augenscheinlich "gesunde" Menschen gibt, die wesentlich weniger Kraft und Stärke in sich tragen?! Ich bin auch sicher, dass Menschen mit Beeinträchtigungen aller Art uns jede Sekunde etwas ins Ohr flüstern, ohne dass wir es vielleicht merken. Der Sinn des Lebens ist das Leben. Der Gegenwart danken und die Momente in Achtsamkeit genießen, so gut wir nur können. Bis zu jenem Augenblick, in dem das Blut in unseren Adern gefriert und wir das Spielfeld räumen. Das haben wir alle gemeinsam. Liebe ist ewig, stärker als der Tod und somit auch als jede Krankeit.


FREI sein bedeutet zu akzeptieren! In erster Linie sich Selbst annehmen, in jedem Moment. Schon nach dem Aufstehen splitternackt in den Spiegel zu schauen und keine scheu davor haben, sich absolut "GEIL" zu finden. Wie das geht? Nimm das Leben an, mit allem, was dir darin begegnet. Beobachte und vergiss nicht, dich dabei Selbst zu beobachten. Versuche die Menschen zu verstehen. Gib ihnen eine Chance und gib vor allem nicht auf, wenn es nicht auf anhieb klappt. Sei dankbar und freu dich über Zahnpasta und Toilettepapier und das jedes mal, wenn du auf dem Klo sitzt. Geh in den Wald, sprich zu den Bäumen und schütte dem Igel dein Herz aus. Nutze die Lebenszeit sinnvoll und stell dir vor, wie es wohl wäre, ein Glühwürmchen zu sein. Lass das Kind in dir frei, genieße das Regenwetter und watschle barfuß durch den Schnee. Sei verrückt, so wie du nur kannst und freue dich, wenn dich jemand als Spinner bezeichnet. Nimm ihn am besten mit und zeige ihm was Leben heisst. Selbstliebe kann man nicht kaufen, "vielleicht" ist es deshalb für viele so schwer.


Die Würde des Menschen ist unantastbar.... Begegnest du auf deinem Lebensweg einem kalten, "herzlosen" Menschen, dann sei gewiss, er kam nicht so zur Welt. Habe Mut und öffne das Herz soweit du nur kannst. Fühle mit ihm, stehe ihm bei, genau dann, wenn "Alle" ihm den Rücken zuwenden und ihn "steinigen". Für dich ist augenscheinlich keine Belohung in Sicht, er jedoch braucht deine Wärme, um nicht in sich zu erfrieren. Vertraue und denke daran, in wirklich jeder "Kreatur" versteckt sich hinter dem Schleier der Angst, ganz sicher ein liebenswertes Geschöpf.

 

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